About me / Über mich

So what do you say about yourself on a website that is explaining or advertising something that was built up in half a lifetime, in a short and spicy few sentences? 

Where do I even start? Hmm let’s see life wasn’t always easy, so seeing that kind of ,already either sends you to a worse place, or you start searching for better places. In my case I chose to go and search the world for something else. 

In this time Yoga was always kind of a silent follower, I kept finding my way back to it, many times thinking about doing teacher training and then ending up not doing it and just kinda staying at the shallow end of things. At one point I did a step aerobic trainer license, later wondering why I had yet again decided against the Yoga Teacher training and gone for something I felt much less connected to. 

But at this point already realising I believed in a holistic approach to things. So I decided to do a nutritionist course, which led me to believe that food is power, quite literally, and if you want to help anything heal in your body, or live your potential as fully as possible, what you eat has to be part of your plan. Then I started running, a wonderful way to meditate for me as well. I ran and ran for a while. Until one day by chance I had to give my drivers license to the state for a month, for speeding. I was living in the fast lane a little bit to literally. I hadn’t been on vacation for years, only visiting family, but never a full grown personal vacation.

I decided it was time. But the active person I was I knew I couldn’t just hold still on Vacation. Besides loving Yoga I have always kinda wanted to be a jedi or a ninja, loving Bruce Lee and Jackie Chan and Luke Skywalker of course. Watching boxing with my dad. So I decided, ok why not, I will go to Thailand and train muay thai and thats what I did. Best vacation ever, possibly. I immediately got hooked, when I came back to Germany I looked up a muay thai gym and started training immediately. 

Long story short this lead me to Brazilian Jiu Jitsu , which quickly became the love of my life. 

But joy always comes with pain right, so another long story short, early on in this love affair, I got hurt really bad. My knee got blown out, it was an unlucky triad , and some. I had 3 surgeries over the time of one year, with basically ever doctor, and a lot of people around me, telling me that my still young journey in martial arts was over. 

This was a very difficult time physically and mentally. Funny enough the biggest support I had, came from my bjj coach and the team. Martial Arts builds strong connections for life because once you decide to go out on that mat, you are your vulnerable self, like nowhere else in this fast and crazy world. 

So I was able to work myself back onto that mat and even compete again. One and a half years later my fixed ACL tore again, at this point my leg was so strong it took me a while to even notice, and I probably wouldn’t have if it hadn’t come with cartilage defect that lead to bone on bone friction. 

Once I had found this out it was clear I wasn’t taking the same path of surgery I had a couple of years before. I had talked to a few doctors and I almost decided on a small surgery, then came the Pandemic and changed everyones plans. At this point I had already picked up my old love again, Yoga, and realised it was doing something good to my body. 

I started changing my diet even more, doing Yoga on a regular base and suddenly things where possible again that hadn’t worked for me since I had injured myself the first time. The pandemic was economically affecting me on all levels. So I decided to do what had always been lurking in the back of my mind and finally become a Yoga Teacher. I was spending most of my days on the Mat for years already anyway, so why not work there as well?! 

But then actually going through the 200h RYS Yoga Teacher Training , blew my mind on a complete new level. Of course doing a course that works on your body, mind and soul in the time of a pandemic, is already kind of next level. But it was clear to me if I wanted to be a jedi or a ninja this would have to be part of the path. Just learning how to breath is already so essential, meditating even if you just start with 3 minutes a day, body movement. It all works as one holistic beautiful flow. The very first class we had our Teacher Trainer told us that it is our responsibility to teach, what we will learn, to the world. So this is where the story really begins. Here I am, still learning and continuing my journey to the next 300h of Yoga Teacher Training, but with a solid foundation of tools to give to the world. 

Not short but hopefully spicy!  😉

Deutsche Version

Also was sagt man über sich auf einer Website die das erklärt oder bewirbt, was man ein halbes Leben lang aufgebaut hat, in ein paar kurzen knackigen Worten?

Wo fange ich überhaupt an? Hmm mal sehen, also die Dinge waren nicht immer einfach. Das in Betracht genommen, kommt man entweder an immer schlechtere Orte, oder man macht sich auf die Suche nach besseren Dingen. Ich entschied mich für Letzteres. 

Zu diesem Zeitpunkt war Yoga ein stiller Teilhaber. Sozusagen, ich fand immer wieder meinen Weg zum Yoga, oder fühlte mich zum Yoga hingezogen. Ich dachte öfter darüber nach die Lehrer Ausbildung zu machen , aber blieb dann doch immer am seichten Ende des Yogas. 

Irgend wann machte ich sogar eine Stepaerobic Trainer Lizenz bei der ich mich mal wieder gegen die Yoga Ausbildung entschieden hatte und damit für etwas mit dem ich mich deutlich weniger verbunden fühlte.

Zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar das für mich kam nur ein ganzheitlicher Weg in Frage kam. Also entschied ich mich einen Ernährungsberater Diplom zu machen. Was ziemlich klar zeigte, Essen ist  Kraft, wortwörtlich. Wenn man also heilen möchte, oder sein Potential voll ausleben möchte, dann muss das was du isst Teil deiner Reise werden. 

Dann fing ich an zu laufen, es war wie Meditation für mich. Ich bin gelaufen und gelaufen. Bis ich eines Tages meinen Führerschein für zu schnelles Fahren für einen Monat abgeben musste. Ich lebte wohl ein bisschen zu Wortwörtlich auf der Überholspur. So entschied ich an dieser Stelle das es wohl Zeit wahr mal eine Auszeit zu nehmen. Ich hatte schon seit vielen Jahren keinen Urlaub gemacht ausser um die Familie zu besuchen, also war jetzt die Zeit gekommen.

So aktiv wie ich war wusste ich das ich nicht einfach irgendwo rumliegen konnte irgend wo und entschied mich für ein aktiven Urlaub. Ausser das ich Yoga liebte, wollte ich schon immer irgend wie Ninja oder Jedi sein. Ich liebte Bruce Lee und Jackie Chan und natürlich auch Luke Skywalker. Schaute Boxen mit meinem Vater. Also ging ich einfach mal nach Thailand in ein Muay Thai Camp. Einer legendärer Urlaub, bis heute. Ich war sofort fan vom Muay Thai und suchte mir gleich schon auf dem Rückflug nach Deutschland ein Muay Thai Gym in meiner Nähe raus. 

Lange Geschichte kurz gefasst, so kam ich zum Brasilianischen Jiu Jitsu, was ziemlich schnell die Liebe meines Lebens wurde.  

Aber Freude kommt bekanntlich oftmals mit Schmerz, richtig? Also noch eine lange Geschichte kurz gefasst, ich verletzte mich nach kurzer Zeit ziemlich schwer, ich hatte einen so genannten unhappy triad und noch etwas mehr. Ich hatte 3 OPs über den Zeitraum von einem Jahr. Alle Ärzte und einige Menschen in meinem Umfeld waren sicher das dies das Ende meines noch jungen Weges war in der Kampf Kunst.

Diese Zeit war sehr schmerzhaft sowohl körperlich als auch mental. Witziger Weise kam die größte Unterstützung, das ich wieder zurück finden würde, von meinem BJJ Coach und Teile von meinem Team. Kampf Kunst bildet starke zwischenmenschliche Verbindungen für das Leben, wenn du auf diese Matte gehst, bist du wer du bist in deiner verletzlichsten Form, eine Seltenheit in dieser schnellen Welt. 

Also ich habe es wieder auf diese Matte geschafft! Sogar wieder zu Wettkämpfen. 

Eineinhalb Jahre später riss mein gemachtes Kreuzband erneut. Zu diesem Zeitpunkt war mein Bein so stark, dass ich es erstmal nicht merkte, bis ein Knorpel schaden der zu Knochen auf Knochenreibung führte, anfing Schmerzen zu verursachen. Als ich das rausfand war nur mir klar dass ich nicht nochmal den Weg der operativen Eingriffe gehen wollte. Fast hatte ich mich zu einem kleinen Eingriff überzeugen lassen. Dann kam die Pandemie und änderte unser aller Pläne. 

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon verstärkt meine alte Liebe Yoga wieder in mein Leben genommen. Ich fühlte das es etwas Gutes in meinem Körper bewirkte. 

Ich änderte mein Essverhalten noch etwas mehr , fing an Yoga regelmässig zu praktizieren und plötzlich gingen viel mehr Bewegungen wieder, die schon seit der ersten Verletzung nicht mehr möglich waren. 

Die Pandemie betraf mein persönliches Leben wirtschaftlich ziemlich heftig. Also entschied ich endlich das zu tun, was immer in meinem Hinterkopf war, eine Yoga Lehrer Ausbildung zu machen. 

Ich verbrachte ja eh schon überwiegend meine Zeit auf der Matte also warum nicht auch da arbeiten? 

Dann aber tatsächlich die 200h RYS Ausbildung zu machen, war einen wahnsinnige Erweiterung des Horizonts. Natürlich ist ein Kurs zu machen der an Körper, Geist und Seele arbeitet, während einer weltweiten Pandemie, ist schon sehr krass. Doch hier wurde mir sehr klar das wenn ich ein Jedi oder ein Ninja sein wollte, das Yoga Teil meines Weges sein musste! 

Atmen ist schon so essentiell , Meditation, auch wenn man mit drei Minuten am Tag erstmal anfängt, Körper Bewegungen und Bewusstsein. Es geht alles zusammen in einem wundervollen ganzheitlichen Fluss. Yoga ist soviel tiefer als das was man sieht. In der ersten Stunde unseres Trainings sagte uns unsere Lehrerin, es sei unsere Verantwortung das was wir lernen auch weiter zu geben an die Welt. Also beginnt die Geschichte hier. Hier bin ich, immer noch am Lernen und Weiterbilden und Entwickeln, auf dem Weg zu den nächsten 300h Yoga Lehrer Training, aber mit einem soliden Fundament an Werkzeug und Wissen welches ich gerne an die Welt weitergeben möchte. 

Nicht kurz aber hoffentlich knackig! 😉

Qualified 200h RYS Yoga Teacher ; In qualification for 300h RYS